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Wanderer in Bildern
Die Entwicklung vom Steyr zum Wanderer, eine Zeitreise in Bildern
Diese Zeitreise in Bildern zeigt die Entwicklung des Wanderer, vom orginalen Steyr 12M18, bis zum
ausgebauten, fernreisetauglichen Expeditionsmobil. Diese Bilderstrecke
zeigt nur die grobe, zeitliche Entwicklung. Systematische Darstellungen
und Beschreibungen sind über die Menüleiste im Kopf dieser Seite unter
der Wanderer verlinkt oder über die Seite
updates, die eine
chronologische Übersicht über alle Änderungen während der Bauphase
zeigt.
Da eine Zeitreise immer in der Gegenwart beginnt -außer in der
Science Fiction, da geht`s auch in die andere Richtung- und von dort
bis in die dunkelste Vergangenheit führt, will auch ich mich diesem
Brauch anschließen. Wer also wissen will, wie der Wanderer entstanden ist, muß sich von hier
"oben" bis ans Ende der Seite durcharbeiten ...
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Das ist er, der Wanderer - hier
2020 in der Erg Chegaga in Marokko
Die einzelnen Stationen dieser Eigenentwicklung zum
Expeditionsmobil sind auf dieser Seite immer weiter nach unten,
einer Zeitreise in die Vergangenheit, zu verfolgen...
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20. Oktober 2018, so nicht geplant, aber ein fantastischer
und glücklicher Zufall: Genau heute vor 4 Jahren habe ich mit
den Arbeiten am Wanderer
begonnen! .. und genau heute findet die erste richtige
Jungfernfahrt statt. Es wird eine Arbeitsfahrt, die zuerst in
den Bayrischen Wald führt, wo der Wanderer einen Dach- und einen Heckträger erhält. Auf der
Weiterfahrt entlang des Alpenrands geht`s über Inzell weiter
nach Trochtelfingen am Südrand des Schwarzwaldes bis zum
Oberrhein nahe Basel.
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04. Juli 2018, nach fast 4 Jahren Bauzeit, ist heute DER
Meilenstein überhaupt für den Wanderer ... der alles entscheidende
Gang zum TÜV!
... und einige Tage später die Zulassung ... und erst jetzt vermag
ich`s wirklich zu glauben! Ich habe es tatsächlich
geschafft!
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Februar 2018, der Innenausbau des Wanderer hat sich in den Wintermonaten
deutlich weiter entwickelt: Die Sitzbank ist nahezu fertig,
der Tisch steht, die Deckenstaukästen, die Beleuchtung und
vieles, vieles mehr! Nähere Informationen zu den einzelnen
Punkten sind über die Menüleiste im Kopf dieser Seite unter
-der Wanderer- verlinkt oder über die
Einstiegsseite Möbel.
Selbstverständlich gilt das in gleichem Maße für die Elektrik
und zig andere kleine & große "Baustellen" ...
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Oktober 2017, das Äußere des Wanderer hat sich nicht mehr geändert,
dafür wachsen jetzt die inneren Werte in rasantem Tempo ... so
wie hier der "Keller", meine Elektro-Zentrale
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Juni 2017 - ich
habe fertig! Türen und Fenster sind wieder drin, die Staukästen
angebaut - der Wanderer ist von
außen weitgehend fertiggestellt ... nach fast 3 Jahren Bauzeit!
Die jetzt noch ausstehenden Anbauten werden sein Äußeres noch
deutlich ändern, werden aber auch noch ein gutes Stück Zeit
beanspruchen: Da sind vor allem ein Dachgepäckträger über dem
Fahrerhaus, ein Heckträger für Motorrad und Mountainbike sowie
eine Dachreeling, die die Dachaufbauten vor hängenden Ästen
schützen soll ...
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30. April
2017, silberne Zinkfarbe, roter Rostschutz und
weiße Spachtelmasse sind unter der endgültigen Farbe
verschwunden und zum ersten Mal sieht man, wie es später
einmal aussehen wird ... was für ein Weg vom österreichischen
Bundesheer und einem fast 30 Jahre jungen Steyr 12M18 bis zum
Wanderer!
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März
2017, neben dem Innenausbau starten jetzt die
allerersten Vorbereitungen für die Lackierung von Koffer und
Fahrerhaus! Der Wanderer soll
nicht nur ein rollendes Zuhause in der Ferne sein, er soll auch
noch gut aussehen! Eitelkeit auf Rädern ...
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Januar 2017,
Heizungs- und Wasserleitungen sind verlegt und die
Wasseraufbereitung nimmt Gestalt an. Die aufwendige
Filteranlage soll einmal die Möglichkeit bieten, aus nahezu
jeder Pfütze, jedem Bach und jedem Brunnen Wasser zu tanken zu
dem zu machen, was im Backcountry genauso wichtig ist wie
ausreichend Diesel im Tank: Trinkwasser!
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Oktober
2016, der Möbelbau zeigt erste, sichtbare Erfolge
und aus dem Schuhkarton mit Löchern wird langsam etwas, in dem
ich mich schon ein bischen zu Hause fühlen kann.
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Juni
2016, es werde Licht: Heckklappen, Fenster und
Dachluke machen aus dem Schuhkarton eine Einzimmer-Wohnung auf
verdammt großen Rädern, dem Wanderer
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Mai
2016, der Ausbau des Koffers nimmt allererste
Formen an: Eine Wohnung aus Pappe und Dachlatten soll alle
Proportionen und die endgültige Lage von Fenstern und Klappen
sicherstellen.
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23. April
2016, Hochzeit! Nur noch wenige Zentimeter und aus
dem Steyr und dem Rohkoffer wird der Wanderer!
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April
2016, der nächste Meilenstein auf dem Weg zum
Wanderer! Die Restaurierung des
Steyr 12M18 ist weitgehend abgeschlossen und zum ersten Mal
nach vielen, langen Monaten kann er wieder mit eigener Kraft
fahren - hinaus in die warme Frühlingssonne. Hier ist der
Kontrast aus einem Fahrwerk, das nagelneu aus der Werkshalle zu
kommen scheint und einem Fahrerhaus aus einem Flickenteppich
aus stumpfem, nato-oliv-grünem Lack und roten Fladen aus
Rostschutzfarbe, kaum noch zu überbieten.
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März
2016, das neue Geläuf für den Wanderer ist fertig! Die wahren
Dimensionen dieser Monsterräder werden ein wenig deutlicher,
wenn man sich das im Hintergrund stehende Wohnmobil anschaut:
Die Räder des Steyr reichen bis an`s Fenster des Fahrerhauses
... Auf Großem Fuß zu leben ist bekanntlich nicht preiswert,
hat aber den Vorteil, nicht über jedes Steinchen stolpern zu
müssen!
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Februar
2016, Richtfest! Der nächste Meilenstein auf dem
Weg zum Wanderer! Der Rohkoffer
ist fertig und hat bereits seine erste Fahrt hinter sich - von
der Montagehalle ins Freie, wo er jetzt noch einige Wochen auf
seinen fahrbaren Unterbau, den Steyr 12M18, warten muß.
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Januar
2016, der Kofferbau beginnt: Die Bodenplatte ist
fertig und damit die Basis des Koffers, der einmal mit dem
Fahrgestell des Steyr verbunden und damit zum Wanderer wird!
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November
2015, der Rahmen des Steyr 12M18 ist verlängert
worden und die Lager für den späteren Koffer sind montiert -
ein weiterer Meilenstein auf dem Weg von einem Militär-LKW zu
dem Expeditionsmobil Wanderer,
mit dem ich auf Große
Fahrt gehen will ...
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September
2015, die ersten Teile strahlen in "Hellelfenbein"
- der Farbe, in der später der gesamte Wanderer -bis auf das Fahrwerk-
lackiert sein wird. Das Grinsen in meinem Gesicht wird immer
breiter und überdeckt völlig, daß der Gipfel des Berges noch
unendlich weit entfernt in den Wolken liegt...
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August
2015, die ersten sichtbaren Erfolge: Verkrusteter
Dreck, Fett und Rost weichen der leuchtend roten
Rostschutzfarbe ... ein Wohlgefühl nach monatelangem Abbau und
mühseeliger Restaurierung. Endlich verschwindet der
Flickenteppich aus abgeschliffenem nato-oliv-grün und schwarzen
Fladen, die der Rostumwandler auf blankem Metall hinterlassen
hat, einem einheitlichen Bild das den Eindruck von Neuteilen
erzeugt!
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Mai
2015, schlimmer geht`s nimmer! Selbst die
Kardanwellen sind demontiert und auch die "tonnenschweren"
Parabelfedern des Steyr kommen noch dran. Mittlerweile
beschleicht mich auch so manchesmal der Gedanke an den
Zauberlehrling, der mit den Konsequenzen seines Tun`s ein wenig
überfordert war ...
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Februar
2015, der Steyr 12M18 hat sein Geläuf, Tank, und
viele anderen Teile verloren und balanciert jetzt nur noch auf
4 Schwerlaststützen. Mittlerweile türmen sich die ganzen
Anbauten hinter dem Fahrzeug, in meiner Garage und im Keller
und warten darauf, ordentlich restaturiert und irgendwann
wieder sinnvoll und passend eingebaut zu werden! Nur, bis dahin
ist`s noch ein langer Weg ... bis zum Wanderer, der er einmal werden soll!
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Januar
2015, das Fahrerhaus wird entkernt und auch hier
sind deutlich die Spuren von vielen Manövern zu sehen, in denen
die Soldaten aus strömendem Regen mit klitschnassen Stiefeln
und Parka in die Sitze geklettert und zum nächsten Standort
gefahren sind. Besonders die modischen Krokodillederimitate der
Wandverkleidungen haben gut sichtbare Ränder die den Wechsel
von klitschnaß zu eingetrocknet wie die Jahresringe eines
Baumes wiedergeben.
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Oktober
2014, der komplette Planenaufbau, die Pritsche mit
ihren knochenharten Bänken auf denen sich junge,
österreichische Soldaten sicher den einen oder anderen blauen
Fleck geholt haben und der Zwischenrahmen sind abgebaut. Jetzt
sind festgetrockneter Dreck, Rost und Fettreste seines
bisherigen Lebens offen zu sehen ... kein mies gelaunter
Unteroffizier verlangt jetzt mehr das Nacharbeiten mit `ner
Zahnbürste, jetzt muß ich mich selbst antreiben!
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April
2014, der "nagelneue" Steyr 12M18 steht nach einer
Fahrt von 600 km bei mir auf dem Hof. Vom bayrischen Landsberg
am Lech bis zu mir ins Ruhrgebiet. Vorher hatte er fast 30
Jahre lang beim österreichischen Bundesheer Generationen von
Soldaten durch die Alpenrepublik kutschiert. Jetzt erwartet ihn
der Umbau zu einem fernreisetauglichen Expeditionsmobil, dem
Wanderer, und die große, weite
Welt!
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