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vorher - nachher, eine kleine Bilderstrecke

noch einmal: vorher - nachher (.. dem Sandstrahlen)

Parabellager Steyr vor der Restaurierung

Parabellager Steyr bei der Restaurierung

Parabellager Steyr nach der Restaurierung

noch`n Beispiel ... weil`s so schön ist

Stabilisatorlager Steyr vor der Restaurierung   Stabilisatorlager Steyr nach der Restaurierung

.. und währ hot`s g`mocht? Ausnahmsweise nicht die Schweeeizerrr, sondern der Typ mit der Maske!

der Herr des Wanderer

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Ein Puzzle wächst zusammen

Langsam wächst wieder das zusammen, was zusammen gehört. Auch die zentnerschweren Parabelfedern der Hinterachse kommen wieder auf ihren vorgesehenen Platz, fast jedenfalls, denn zusätzlich eingesetzte, 8 cm dicke Distanzklötze, heben die Federn und damit den gesamten Rahmen über der Hinterachse um genau diese 8 cm an. Der Grund ist das Gewicht des gesamten, späteren Aufbaus, das um einiges höher ist, als die ursprüngliche Pritsche des Steyr. Dieses Gewicht wird die Federn stärker eindrücken und dazu führen, daß der Aufbau über der Hinterachse optisch nach unten hängt. Um dieses "Hängen" auszugleichen, heben die Distanzklötze den Rahmen an.

Wie bei allen Anbauten werden die Teile nicht einfach zusammen "geklatscht", sondern vorher satt mit "Mike Sanders Korrosionsschutzfett" eingestrichen. Dieses Fett soll das verhindern, was sich bei der Restaurierung des Steyr immer wieder zeigte: Alle freien, offenen Metallflächen des Rahmens waren nahezu vollständig und ohne Rostbefall erhalten. Unter den Anbauteilen jedoch saß der Rost! Der Grund ist schnöde Physik: An der Grenzfläche zweier zusammengesetzter Teile perlt Wasser nicht nur einfach ab, sondern dringt in den Spalt zwischen den Teilen ein! .. und genau hier setzt dann mit Vorliebe die Korrosion ein (siehe Beispielbild)! Aber auch da hilft wieder die Physik: Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein ... heißt: Sitzt Fett in einem Spalt, ist kein Platz mehr für Wasser!

Distanzklotz Parabelfedern

noch immer warten hunderte von Puzzle-Teilen darauf, ihren angestammten Platz zu finden

Puzzle-Teile des Steyr

.. so auch der Kühler. So mühsam er ausgebaut wurde, so mühsam ist wieder der Einbau. Jeder Sicherheitsingenieur würde einen Schreikrampf bekommen, sähe er diese abenteuerliche Hilfskonstruktion aus aufgestapelten Balken und Wagenheber, mit der der Kühler Zentimeter um Zentimeter in seine Bucht gehoben wird

Einbau des Steyr Kühlers

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Neue Schuhe für den Steyr

Die nächste, mehr als schweißtreibende Arbeit ist angesagt: Der Steyr soll ja neue, größere Schuhe verpaßt bekommen: 14.00 R 20 Räder, eine Größe, die weltweit bei Militär-LKWs verbreitet ist und somit auch im außereuropäischen Ausland jederzeit beschafft werden kann. Doch dazu heißt es hier in aller Ruhe das zu üben, was -und das ist keine Frage des "ob", sondern nur des "wann"- irgendwann auch `mal auf irgendeiner Piste notwendig wird: Die komplette Montage von Rädern!

Um die montrösen Gewichte von Reifen und Felgen überhaupt handeln zu können, wird die Felge auf einem Rollwagen unter den Reifen geschoben der an einer Seilwinde hängt. Später, auf Großer Fahrt, wird das einmal ein Seil-Flaschenzug erledigen müssen. Dann wird der Reifen langsam in die Felge herab gelassen

14.00 R 20 Reifen am Seilzug

Geschafft! Mit reichlich Reifenmontierpaste sitzt der Reifen auf der Felge - nach oben folgen ein Gummidichtring, die Felgenschulter und abschließend der Sprengring, der die Felgenschulter sichert. Jetzt kann Druck auf den Reifen. Jedesmal mit einem Ruck rutscht der Reifen auf der Felge weiter zum Rand, dann, mit einem letzten, vernehmlichen Knall, springt er die letzten Zentimeter bis an die Felgenschulter.

aufgezogenes Steyr Rad

Shit happens! 4 x hat alles geklappt, beim 5. und letzten Mal, dem Ersatzrad, dann dieses BIld: Mit deftigen 6 bar ist der Schlupp zwischen Reifen und Felge eingeklemmt ... Super! .. aber wenigstens lerne ich damit auch, wie man mit einfachsten Bordmitteln den Reifen wieder von der Felge drückt.

shit happens - eingeklemmter Schlupp

Ein beeindruckendes Bild als Lohn der Mühe: Die neuen Schluppen lehnen noch an den Stellplatzbalken, daneben ein PKW ... die Neuen reichen diesem Wagen bis ans Dach!!!

neue 14.00 R 20 Räder

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Jungfernfahrt  - auf dem Weg vom Steyr zum Wanderer

10. April 2016, eineinhalb Jahre und 2.903 Arbeitsstunden (einschl. Vorplanungen, Beschaffung, Kofferbau und allem, was dafür eben erforderlich ist) nach Beginn der Restaurierungsarbeiten, glänzt der "neue" Steyr in der Sonne! By the way: Der Anlasser brauchte nicht einmal 2 Sekunden, dann sprang der Motor an!

Feiertag und wichtiger Meilenstein auf dem Weg vom Steyr zum Wanderer!

Jungfernfahrt, 1

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Jungfernfahrt, 2

Na ja, das Fahrerhaus muß vielleicht noch ein bischen aufgehübscht werden ... aber das hier: Kein Vergleich zu den rostigen Ansichten noch vor einem Jahr!

Jungfernfahrt, 3

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